Tim rezensiert: “Foster – 8 – Der Zerstörer”

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Jazz trägt die benötigten Informationen auf ihrer Haut. Norris will diese unbedingt haben, um sie nutzen zu können. Doch eine Kooperation mit ihr lehnt er ab. Notfalls müssen die Informationen mit Gewalt beschafft werden. So bleibt Foster nur der Weg, Jazz in Sicherheit zu bringen.

Unterdessen bereiten die Erben der sterbenden Sonne die Ankunft des Zerstörers vor, der Chaos in die Welt der Menschen bringen soll…

Nicht viel anfangen kann ich dieses Mal mit dem Coverbild von Ingo Römling. Für mich sieht es einfach nur unscharf aus. Der Titel dafür ist klasse und in Kombination mit dem Klappentext kommt Spannung und Vorfreude auf. Der Klappentext warnt vor dem vielleicht erschreckendsten Kapitel im Kampf von Foster gegen die Mächte des Bösen. Und gelogen hat man hier wahrhaftig nicht.

Absolut phänomenal präsentiert sich wieder der Sprechercast. Thomas Nero Wolff in der Rolle des Fosters ist sensationell und performt seinen Charakter herausragend. Frank Glaubrecht ist ja in der letzten Folge als Gerald Norris eingestiegen und hier ist er nicht mehr ganz so ein “Arschloch”. Seine Darbietung als berechnender Chef der Einheit dringt gut an das Ohr. Antje von der Ahe performt Jazz und dringt toll an das Ohr des Hörers. Die sensationellste Leistung legt aus meiner Sicht allerdings Luisa Wietzorek hin, die wir als Lisa zu hören bekommen. Was da in der Stimme steckt ist vortrefflich und die Gefühlsregungen einfach hervorragend. Dann wären da zum Beispiel auch noch Bernd Vollbrecht, Marion von Stengel, Sebastian Rüger oder Bodo Wolf. Insgesamt eine sehr gute Leistung in diesem Bereich.

“Der Zerstörer” ist das vierte Kapitel des zweiten Buches. Foster hat alle Hände voll damit Jazz in Sicherheit zu bringen. Doch es wird nicht ruhiger, denn die Erben der sterbenden Sonne beschwören den Zerstörer. Und der kommt brachial und blutig daher.

Die Beschwörungszeremonie ist allein für sich schon ein Knaller und diese schildert man sehr ausführlich. Und lasst euch gesagt sein, es wird blutig… Sensationell, wie die Beschwörung und die Ankunft mit Schockeffekten noch untermalt werden.

Dies war allerdings nicht die einzig brachiale Szene im Hörspiel, denn der Zerstörer flieht und anschließend wird es nicht weniger heftig. Insbesondere der Schluss lässt einem dann das Blut in den Adern gefrieren.

Knapp 66 Minuten Grusel, Spannung und Action satt. Ein Mix, der vollends aufgeht. Daneben sorgen immer wieder klasse Sprüche für ein ordentliches Schmunzeln, denn Foster ist halt nicht der aalglatte Geisterjäger und genau das überzeugt mich so. Man hat hier einen ganz besonderen Charakter vor sich.

Im musikalischen Bereich gibt es richtig was auf die Ohren. Musik- und Soundeffekte sorgen für eine erstklassige Atmosphäre. Gekonnt verwendet man in den richtigen Momenten noch Schockeffekte, die eine sehr erschreckende Wirkung haben.

Insgesamt aus meiner Sicht mit “Die Hexe” die beste Folgen der Reihe und erneut eine ganz klare Empfehlung.

1 thought on “Tim rezensiert: “Foster – 8 – Der Zerstörer””

  1. Ich muss leider sagen, dass ich mich an den Zerstörer schon gar nicht mehr erinnern kann. Höre aber gerade Teil 10 und freue mich, dass es “Foster” weiterhin gibt. 🙂

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