“TKKG” – Die Hauptcharaktere und ihre Entwicklung

Die Serie “TKKG” trägt, wie ja alle wissen, ihren Namen aufgrund der Anfangsbuchstaben ihrer Hauptcharaktere. Wer sind diese vier Jugendlichen und wie haben sie sich in bald 200 Folgen entwickelt? Das soll dieser Artikel etwas näher beleuchten.

Tim:

Tim, der mit bürgerlichem Namen Peter Timotheus Carsten heißt, ist 14 Jahre alt. Er ist der unumstrittene Anführer der TKKG-Bande. Zusammen mit seinem Freund Klößchen wohnt er im Adlernest. Dies ist der Name ihres Zimmers im Internat, in dem er in die Klasse 9b geht.
Tim ist seit sechs Jahren Halbwaise, da sein Vater, ein Ingenieur, verstorben ist. Seine Mutter arbeitet als Buchhalterin.

Tim ist sehr sportlich und vor allem asiatischen Kampfkünsten sehr zugetan und besitzt den schwarzen Gürtel im Judo. Äußerlich ist er braun gebrannt und hat dunkle Locken. Er ist deutlich reifer und körperlich besser gebaut, als Gleichaltrige.

Er macht in der Serie einen großen Wandel durch. Das beginnt als erstes mit seinem Namen. Bis Folge 32 lautet sein Spitzname Tarzan. Als er sich dann einen Tarzan-Film im Kino anschaut, ist ihm der Spitzname sehr unangenehm, da er nicht mit diesem verglichen werden will: „Mit diesem Tarzan habe ich nur eins gemeinsam: Auch ich mag Bananen.“
Seine Mutter erzählt ihm dann von seinem zweiten Namen Timotheus, mit dem er nach seinem Großvater benannt wurde. Somit wurde aus Tarzan dann Tim.

Doch nicht nur der Name änderte sich im Laufe der Zeit. Er selbst macht auch einen charakterlichen Wandel durch. In den ersten Folgen der Serie ist er die treibende Kraft und im Grunde zu allem allein fähig. “TKKG” sind zwar eine Gemeinschaft, aber Tim könnte wohl auch 20 Gegner allein aufhalten, wenn es denn nötig wäre. Er ist teilweise nicht nur schlagfertig, sondern schon fast frech anderen gegenüber. Außerdem nutzt er von Beginn an nur allzu gerne seine Kampfkunst und haut so manchen Bösewicht zu Boden. Gerade dieses Verhalten ändert sich zunehmend in den neuen Folgen.
Tim lässt viel mehr Worte walten und geht körperlichen Auseinandersetzungen eher aus dem Weg. Als Beispiel wäre hier Folge 189 „Iwan der Schreckliche“ zu nennen. Hier flüchtet er vor einem körperlich überlegenen Gegner. Im Vergleich dazu ist er in Folge 19 „Drachenhöhle“ ohne Probleme in der Lage, einem erwachsenen Karateka die Stirn zu bieten.
Anführer der Bande bleibt er zwar weiterhin, aber dennoch hat man eher das Gefühl, dass er zunehmend auf die Fähigkeiten seiner Freunde angewiesen ist. Das gilt unter anderem auch für die Technikbegabung seines Freundes Karl Vierstein.

Karl:

Karl heißt mir bürgerlichem Namen Karl Vierstein. Er geht in die gleiche Klasse wie Tim, wohnt aber zusammen mit seinen Eltern in einer Villa (die Ort des Geschehens in Folge 7 ist). Seine Mutter ist Apothekerin und sein Vater ist Professor für Mathematik und Physik.

Karl selbst besitzt ein fotografisches Gedächtnis. Daher wird er auch „der Computer“ genannt. Hinzu kommt eine sehr große Begabung für technische Dinge. Karl gibt gerne sein komplettes Wissen zu Fakten preis und wird dann meist von seinen Freunden unterbrochen. Er selbst ist moralisch von Beginn an einwandfrei und überschreitet kaum Grenzen. Laut Beschreibung in den Büchern putzt er immer wieder bei Nervosität seine Nickelbrille, was aber in den Hörspielen nicht zum Tragen kommt.Seine Statur wird als lang und dünn beschrieben. Daher geht Karl auch eher Schlägereien aus dem Weg.

Das ändert sich allerdings im Laufe der Folgen. Als Beispiel wäre hier Folge 81 „Horror-Trip im Luxusauto“ zu nennen. Er hilft hier Tim, in dem er dem Bösewicht einen Ast auf den Kopf schlägt. In Folge 191 „Nord-Nordwest zum Hexenplatz“ flüchtet er vor einem Flugzeugangriff, was man schon innerhalb der Serie als Actionszene werten kann. So eine Szene mit Karl kommt in den frühen Folgen gar nicht vor.

Klößchen:

Klößchen heißt mit bürgerlichem Namen Willi Sauerlich und ist der Sohn des reichen Schokoladenfabrikanten Hermann Sauerlich. Somit hat er auch seine Vorliebe für Schokolade entwickelt, die man als Running Gag der Serie bezeichnen kann. Natürlich sollte es möglichst immer nur „Sauerlichs Beste“ sein. Klößchen ist dementsprechend dicklich und eher unsportlich.

Er geht ebenfalls in die 9b und wohnt zusammen mit Tim im Adlernest im Internat. Eigentlich müsste er dies nicht; als Grund wird seine Langeweile zu Hause in der Villa seiner Eltern angegeben.

Der Reichtum seiner Eltern kommt in seinem Charakter nicht zum Tragen. Er protzt weder mit dem Vermögen noch hat er irgendwelche Allüren. Er ist stattdessen ein absolut treuer Freund. Leider hat er manchmal eher eine lange Leitung, was Zusammenhänge angeht. Dennoch wird auch hin und wieder durch seine etwas penetrante Art (wenn auch eher durch Zufall) so mancher Fall gelöst.

Seine Paraderolle hat er wohl in Folge 35 „Die Nacht des Überfalls“. Dort liest er das Buch „Die rasende Hängematte“, ein Buch mit Kriminalfällen. Damit nervt er seine Freunde zunächst, kann dann aber dadurch “TKKG” genau auf die richtige Fährte bringen.
In den neueren Folgen ist Klößchen aber eher seltener eine treibende Kraft, er wirkt zunehmend ängstlich und auch eher vermehrt dümmlich.

Gaby:

Gaby heißt mit bürgerlichem Namen Gabriele Glockner und ist das einzige Mädchen der TKKG-Bande. Sie ist die Tochter von Kommissar Glockner und somit das Bindeglied zwischen “TKKG” und der Polizei. Ihre Mutter ist Inhaberin eines Lebensmittelgeschäfts.

Ihr Hund heißt Oskar und Gaby selbst trägt den Spitznamen Pfote. Das rührt daher, dass sie jeden Hund, dem sie begegnet, auffordert, die Pfote zu geben. Auch sie geht natürlich in die Klasse 9b des Internats, wohnt aber wie Karl bei ihren Eltern. Sie hat blonde Haare, lange Wimpern und blaue Augen. Außerdem trägt sie meistens einen Pferdeschwanz. Zu ihren Hobbies zählt vor allem das Schwimmen.

In den ersten Folgen lässt sich eine Verbindung zwischen ihr und Tim bereits erahnen, wird aber eher verschämt weggeschwiegen, wenn dies angesprochen wird. In den späteren Folgen sind die beiden offiziell ein Paar, zeigen dies aber weiterhin nicht ständig in der Öffentlichkeit.

Während Gaby grundsätzlich in den ersten Folgen nach Hause geschickt wird, wenn es brenzlig wird, ist sie in den späteren Folgen meist bis zum Schluss der Aktion dabei. Vor allem in Folge 190 „Der eiskalte Clown“ beweist sie Stärke und zeigt sich auch mal von einer sehr zickigen Seite. Da ihr Tagebuch gestohlen und veröffentlicht wird, ist diese Reaktion auch durchaus nachvollziehbar.

Oskar:

Oskar, ein Cocker Spaniel, ist der Hund von Gaby. Er selbst ist zwar nur inoffizielles Mitglied, aber dennoch immer dabei. Er selbst ist auf einem Auge blind, aber dank seiner ausgezeichneten Spürnase ein wichtiges Mitglied von “TKKG”.

Bildquelle: www.tkkg.de

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